4 Comments

  1. Josef Hörmandinger

    In einer schon älteren Publikation des Österreichischen Instituts für Rechtspolitik http://www.legalpolicy.eu/ über Mediation wird festgestellt, dass das Mediationsmodell in Österreich deshalb weniger angenommen wird, weil es eine Kultur gibt, dem Staat die Lösung der eigenen Konflikte zu überantworten, also im Falle des Zivilrechts zu Gericht zu gehen in der fixen Meinung, man habe Recht, und das durch alle Instanzen durchzustreiten, die die Rechtsschutzversicherung hergibt.
    In der Publikation wird dies auf das Fortbestehen monarchistischer Narrative in der Tiefenkultur zurückgeführt. Die Lösung kann nur sein, das Projekt der Republikanisierung voranzutreiben. http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=Republikanische+Politik
    Ein Problem entsteht dann, wenn Bürger/innen-Beteiligung und Direkte Demokratie ein Minderheitsprogramm bleibt wie beim Grünlandschutz in der Stadt Salzburg, wo die üblichen 10% politisch Interessierte per Bürgerbegehren + Kronenzeitung eine Gesetzgebung herbeigeführt haben, die dazu führt, dass Baulandwidmungen (etwa für sozialen Wohnbau) faktisch verunmöglicht werden.

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