(Citizen) Journalism Crowdfunded

Bereits vor einiger Zeit habe ich Spot.Us entdeckt. Kürzlich erfolgte der Launch der Web-Site, deren Idee es ist Crowdfunding als Finanzierungsmodell für lokale Medienberichterstattung auszuprobieren.

Über die Motivation schreibt der Gründer David Cohn in seinem Weblog folgendes:

Journalism hasn’t had it easy lately. But journalism MUST survive the death of its institutions. I earnestly believe that journalism, as a process, plays an integral role in our local democracies. I hope Spot.Us can play a small part in making sure we continue to move forward in that vein.

Über die Web-Site können sich auch professionelle JournalistInnen bzw. „self-identified freelance journalists“ finanzieren lassen, die einen Vorschlag für eine „Geschichte haben, die erzählt werden sollte.“ Die Vorschläge für Geschichten, die ich mir angesehen haben, stammen großteils von sehr professionell wirkenden Freelancern. Themen können aber auch von allen vorgeschlagen werden, die ein Interesse daran haben, dass über etwas bestimmtes berichtet wird.

Die erste über die Plattform finanzierte Reportage wird über Obdachlose in der San Francisco Bay Area im Zuge der beginnenden Rezession sein. Insgesamt 550 $ sind dafür – einkommensteuermindernd – von 19 Spenderinnen und Spendern gesammelt worden.


Spot.Us – Community Funded Reporting Intro from Digidave on Vimeo.

Falls die Geschichte von exklusiv von einem Medienunternehmen gekauft wird, bekommen die SpenderInnen ihr Geld wieder. Ansonsten stehen die Inhalte unter einer Creative-Commons-Lizenz.

Spot.Us is a nonprofit project to pioneer “community funded reporting.” Through Spot.Us the public can commission investigations with tax deductible donations for important and perhaps overlooked stories. If a news organization buys exclusive rights to the content, donations are reimbursed. Otherwise content is made available through a Creative Commons license.

Interessant auch das Video unten in dem der Gründer von Spot.us David Cohn sehr gut auf Beziehungen eingeht, die man durch Twitter und andere Tools aufbauen kann.

Re: Beat Bloggers: Lend us your tips!

3 Kommentare

  1. Pingback: David Röthler

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