Digitale Kompetenzmodelle

Kürzlich wurde ich in Wien zu einen Vortrag zu digitalen Kompetenzmodellen eingeladen. Veranstalter waren das AMS sowie die GPA-djp.

Foto: CONEDU/Aschemann, auf erwachsenenbildung.at, CC BY

Ausgangspunkt des Vortrags war das österreichische Modell DigComp 2.2AT, dessen Basis DigComp 2.1 der EU ist. An der Adaptierung des österreichischen Modells durfte ich mitarbeiten.

Neben den erwähnten Modellen für Bürger_innen halte ich insbesondere DigCompEdu (für Lehrende), DigCompOrg (für Organisationen) sowie das OpenEdu Framework, das die Meta-Ebene von Wandel durch digitale Medien anspricht, für interessant.

„Das im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Bundeministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsförderung im Jänner 2019 veröffentlichte DigComp 2.2 AT-Modell ist nicht der erste Versuch, digitale Kompetenzen zu beschreiben. Es basiert auf dem DigComp-2.1-Modell der Europäischen Kommission und wurde im Auftrag des Vereins fit4internet ins Deutsche übertragen sowie geringfügig adaptiert. Darin werden die digitalen Kompetenzen in sechs Bereiche geteilt: Grundlagen, Umgang mit Daten, Kommunikation und Zusammenarbeit, Kreation digitaler Inhalte, Sicherheit, Problemlösen und Weiterlernen. Aufbauend auf DigComp 2.2 AT wurde der CHECK Digitale Alltagskompetenz entwickelt. Der CHECK bietet allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihre Kompetenz zur Bewältigung digitaler Alltagssituationen einzuschätzen und entsprechend weiterzuentwickeln. In Folge sollen DigComp 2.2.AT und CHECK Basis für weitere Angebote und Entwicklungen sein.

DigComp 2.2 AT wird im Kontext nationaler und internationaler Modelle erläutert.“

Kurzbericht auf erwachsenenbildung.at
Dokumentation der gesamten Tagung

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